Donnerstag, 12. Juni 2008

Eine irre Woche

Ich habe keine Ahnung an welchem Punkt ich dieses Mal anfangen soll... Es gibt eine Menge zu berichten und am Besten fange ich bei letzter Woche an...

Ronya hat es mal wieder geschafft - vom Baum zu fallen, natürlich, wie sollte es auch anders sein, es war ja nur eine Frage der Zeit. Sie ist vor einer Woche (Donnerstag) im Kindergarten mal wieder der Meinung gewesen ein wenig rumzuklettern und ist gefallen, auf den selben Arm wie letztes Jahr. Wir waren nicht sonderlich besorgt, da wir ja dachten wir würden uns mittlerweile mit gebrochenen Armen auskennen und außer einiger leichter Kratzer im Gesicht und einer fast unerkennbaren Beule an ihrem Arm war sie ja unversehrt. Sie konnte die Hand bewegen und klettern und turnen, nur das man nicht auf die Stelle drücken durfte, da das anscheinend weh tat. Freitag habe ich sie vor die Entscheidung gestellt zum Arzt zu fahren oder zum Voltigier-Training zu bringen, und wir sind zum Volti gefahren wo sie wie ein Affe auf dem Pferd rumgeklettert ist, was mir wiederum die Gewissheit vermittelt hat das der Arm okay ist. Nun gut, Samstag früh war der Druckschmerz noch immer nicht besser und sie fing bei der kleinsten Berührung an zu weinen also bin ich mit ihr doch ins Krankenhaus gefahren. Der Arzt guckt auf den Arm und sagt "Das ist eine Fraktur". Bei diesen Worten wurde mir so schlecht und bei Rojo und mir sind sämtliche Dämme gebrochen und wir haben beide da gesessen und losgeheult, woraufhin der Arzt uns total unverständlich anguckt und mich fragt wo denn hier der Grund für Tränen ist. Gut, er war ja auch letztes Jahr an dem Armdesaster nicht beteiligt und hat nicht miterlebt was wir mit diesem Arm alles durchgemacht haben und was die arme Ronya alles hat über sich ergehen lassen müssen.

Im Nachhinein stellte sich jedoch raus das alles nur halb so schlimm ist. Es ist nicht der Knochen, der gebrochen ist, sondern die Membran welche ihn umschließt was "NUR" 3 Wochen Gips anstatt von 3 Monaten wie im vergangenen Sommer, bedeutet.

Ronya ist trotz allem totunglücklich denn die letzten Wochen in Deutschland werden für sie nun weniger schön ohne reiten, schwimmen und voltigieren, aber immerhin hat sie dieses Mal noch Glück gehabt und ich hoffe das sie dieses Mal, endlich, was daraus gelernt hat.


Das nächste ist mein Haus... OH GOTT!!!! Es sieht so schlimm aus wie NIE zuvor. Ich bin gleichzeitig am Kisten packen wie die Maler alles nach und nach weiß streichen. Mein Flur steht voller Kisten und aufeinander gestapeltem Zeugs welches noch sortiert werden muss und ich habe keine Ahnung wo mir mein Kopf steht. Im Moment habe ich den Laptop im Flur auf dem letzten Stückchen freiem Tisch aufgebaut und sitze auf Nulis Hochstuhl während die Maler das Wohnzimmer streichen.

Mein Flur:



Meine Stube schaut folgendermaßen aus:



Und mein Keller so:



Aber trotz dieses Chaoses denke ich das wir gut voran kommen. Noel kommt heute Abend nach Hause und wir können über das Wochenende eine Menge schaffen.


Vergangenes Wochenende waren wir bei Ronyas bestem Freund Felix und seiner Familie eingeladen und hatten eine Menge Spaß, mal von extra glücklichen Kindern abgesehen.



Meine Ronya mit Felix


Fionnghuala und Felix´s Schwester Milli


Und alle vier zusammen


Es war wirklich sehr schön und solche Dinge werden wir sehr vermissen und ich wünsche mir für unsere irische ;o) Zukunft das wir auch da so nette Menschen finden und sich unsere Monster einfügen und Freunde finden werden. Es macht mich schon ein wenig traurig zu sehen was wir hier hinter uns lassen um in eine ungewisse Zukunft aufzubrechen.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

ich weis gar nich was dein problem ist!?
der flur und der keller sehn doch so aus wie immer...